Notgroschen aufbauen – dein finanzielles Sicherheitsnetz
Der Notgroschen fängt unerwartete Kosten ab – Reparatur, Jobverlust, kaputte Waschmaschine – ohne dass du Schulden machst oder Investments verkaufst.
- Zielgröße: 3–6 Monatsausgaben (bei unsicherem Einkommen eher mehr).
- Getrennt vom Alltagskonto auf einem jederzeit verfügbaren Tagesgeldkonto parken.
- Schritt für Schritt aufbauen: ein fester Betrag per Dauerauftrag, bis das Ziel steht.
- Nur für echte Notfälle nutzen – und nach Gebrauch wieder auffüllen.
Worauf es ankommt
Der Notgroschen ist nicht zum Vermehren da, sondern zum Ruhigschlafen – deshalb gehört er aufs Tagesgeldkonto, nicht in Aktien. Genau das Geld, das du im Notfall brauchst, darf nicht ausgerechnet dann im Minus stehen. Wer schwankendes Einkommen hat (selbstständig, Schichtdienst), plant eher sechs Monate ein; bei sehr sicherem Job reichen oft drei. Und nach jedem Griff in den Topf hat das Auffüllen Vorrang vor neuen Sparzielen.