Kostenlos · ohne Konto

Was wird aus deiner Sparrate?

Trag Sparrate, Laufzeit und Rendite ein und sieh sofort dein Endkapital und den Zinsertrag dank Zinseszins. Ohne Anmeldung, ohne Cloud — alles rechnet auf deinem Gerät.

Sparplan- & Zinseszins-Rechner

Sparrate & Laufzeit eingeben
EingezahltZinsertrag
Sparziele in Kontoo planen →

In Kontoo verknüpfst du das mit echten Sparbeiträgen, Vermögen und Zielen — inklusive Verlauf und Prognose, alles privat auf deinem Gerät.

Ratgeber

Gut zu wissen

Zins auf Zins – der Schneeball-Effekt

Der Rechner projiziert deinen Sparplan Monat für Monat. Er nimmt deinen Startbetrag, schlägt anteilig die angenommene Jahresrendite auf, addiert deine Monatsrate und verzinst dann diese neue, größere Summe weiter. Genau darin liegt der Zinseszins: Erträge legen sich zu deinem Kapital und werfen selbst wieder Erträge ab. In den ersten Jahren wirkt das unscheinbar, denn die Verzinsung greift nur auf einen kleinen Betrag. Mit der Zeit kippt das Verhältnis – irgendwann trägt der Zins mehr zum Zuwachs bei als deine Einzahlungen. Deshalb ist die Laufzeit der stärkste Hebel im Rechner, stärker als die Höhe der Rate. Wer die Anlagedauer im Feld verlängert, sieht das Endergebnis meist überproportional steigen. Kürzt du dagegen die Zeit und erhöhst die Rate zum Ausgleich, bleibt das Ergebnis oft spürbar niedriger. Zeit lässt sich nicht nachkaufen – Geld schon.

Ein Rechenbeispiel zum Nachvollziehen

Angenommen (rein illustrativ), du startest mit 5.000 als Grundstock, legst 200 im Monat dazu und rechnest mit 5 Prozent Jahresrendite über 30 Jahre. Eingezahlt hast du dann 5.000 plus 360 Monatsraten à 200, zusammen 77.000. Der Rechner zeigt aber ein deutlich höheres Endergebnis – die Differenz ist der reine Zinseszins-Anteil, der hier größer ausfällt als deine gesamten Einzahlungen. Interessant ist der Verlauf: Nach dem ersten Drittel der Laufzeit steckt der Großteil der Summe noch in deinen Einzahlungen. Im letzten Drittel dreht sich das, und der Ertrag zieht davon. Spiel dieselben Zahlen einmal mit 20 statt 30 Jahren durch – das Endergebnis schrumpft weit stärker, als die zehn fehlenden Jahre an Einzahlungen ausmachen. Alle Zahlen dienen nur der Anschauung; deine echte Rendite steht vorher nie fest.

Warum Rendite und Kosten alles entscheiden

Die angenommene Rendite ist der empfindlichste Wert im Rechner. Über lange Zeiträume wirkt sie exponentiell, nicht linear – ein Prozentpunkt mehr oder weniger verändert das Endergebnis nach Jahrzehnten oft dramatisch. Genau deshalb schlagen auch laufende Kosten so hart durch: Jede Gebühr, die dir jährlich vom Vermögen abgeht, senkt faktisch deine Nettorendite. Rechne einmal (illustrativ) mit 5 Prozent und dann mit 4 Prozent – der Unterschied von scheinbar einem einzigen Prozentpunkt kann über 30 Jahre einen erheblichen Teil des Endkapitals kosten. Ein Prozentpunkt Kosten ist also nicht ein Prozent weniger, sondern zehrt Jahr für Jahr am Zinseszins-Motor. Diese Rechnung erklärt, warum bei langen Sparplänen selbst kleine Kostenunterschiede so viel Gewicht haben. Nutze den Rechner deshalb bewusst mit einer eher vorsichtigen Renditeannahme und einer Variante mit abgezogenen Kosten – so siehst du die realistische Bandbreite statt nur den Idealfall.

Die teuersten Anfängerfehler vermeiden

Drei Fehler kosten am meisten, und der Rechner macht sie sichtbar. Erstens: zu spät anfangen. Weil die Laufzeit exponentiell wirkt, holen später deutlich höhere Raten die verlorenen Jahre kaum ein – probier es aus, indem du Startjahr und Rate gegeneinander verschiebst. Zweitens: bei fallenden Kursen aufhören oder verkaufen. Die Projektion unterstellt Durchhalten; wer in Abschwüngen aussteigt, unterbricht genau den Zinseszins, der die späten Jahre trägt. Drittens: das Endergebnis für bare Münze nehmen. Die angezeigte Summe ist ein nomineller Betrag – Kaufkraft frisst über Jahrzehnte still einen Teil davon auf. Ein illustratives Endergebnis in ferner Zukunft ist real weniger wert, als die Zahl vermuten lässt. Lies das Ergebnis deshalb als Größenordnung, nicht als Versprechen: Vergleiche Szenarien miteinander, denke die Geldentwertung mit und prüfe, ob die Annahmen zu deiner Lebensrealität passen. Der Rechner zeigt Mechanik – keine Garantie und keine persönliche Empfehlung.

FAQ

Rund um Sparplan & Zinseszins

Was ist der Zinseszinseffekt?

Zinsen, die du erhältst, werden mitverzinst – du bekommst also Zinsen auf Zinsen. Je länger der Anlagehorizont, desto stärker wirkt der Effekt: Ein großer Teil des Endkapitals stammt dann aus Erträgen, nicht aus deinen Einzahlungen.

Ab wann wirkt der Zinseszinseffekt?

Er wirkt vom ersten verzinsten Monat an, sichtbar wird er aber erst über die Jahre. Anfangs greift die Verzinsung nur auf einen kleinen Betrag, später verzinsen sich auch die gutgeschriebenen Erträge mit. Im Rechner zeigt die Kachel „Anteil Zinsen“, wie viel vom Endkapital aus Erträgen stammt – verlängere die Laufzeit, und der Anteil steigt.

Sind Steuern und Inflation berücksichtigt?

Steuern nein, Inflation ja. Das Endkapital ist ein nominaler Betrag vor Abgeltungsteuer – Steuern rechnet der Rechner nicht ab. Die Inflation blendet er dagegen ein: Die Kachel „Kaufkraft heute“ zeigt, was das Endkapital in heutigem Geld wert wäre, und der Inflation-Tab rechnet einzelne Beträge in heutige Kaufkraft um.

Wie wird der Zinseszins berechnet?

Der Rechner verzinst Monat für Monat: Er teilt die angenommene Jahresrendite durch zwölf, schlägt diesen Anteil auf das vorhandene Kapital auf und addiert dann deine Sparrate. Die so gewachsene Summe wird im Folgemonat erneut verzinst. Aus Startkapital, Sparrate, Laufzeit und Rendite ergibt sich so das Endkapital.

Deine Daten bleiben bei dir. Punkt.

Kontoo erhebt, sieht und speichert keine deiner personenbezogenen Finanzdaten – kein Konto, keine Cloud, alles rechnet auf deinem Gerät.

Kein KontoKeine CloudKeine CookiesKeine Werbung

Passend im Wissen

Anlegen  ·  ETF-Grundlagen  ·  Sparen