Wann kann ich in Rente gehen?
Wähle Land und Geburtsjahr und sieh dein Renteneintrittsalter, das voraussichtliche Jahr und die verbleibenden Jahre. Trag dein Erspartes ein und prüfe, ob finanzielle Freiheit dich früher dorthin bringt — alles läuft auf deinem Gerät.
Kostenloser Rentenrechner
Optional: früher per finanzieller Freiheit
Optional: Rentenhöhe schätzen
In der App verbindest du das mit echten Konten, Renten, Sparzielen und Vermögen — inklusive Verlauf und Prognose, weiterhin komplett privat.
Ratgeber
Gut zu wissen
Was der Rechner dir zeigt
Zwei Angaben genügen: dein Land und dein Geburtsjahr. Daraus zeigt der Rechner dein gesetzliches Renteneintrittsalter, das voraussichtliche Jahr und die Jahre bis dahin. In Deutschland ist die Regelaltersgrenze nach Jahrgang gestaffelt – für alle ab Jahrgang 1964 sind es 67 Jahre, für ältere Jahrgänge etwas weniger. Optional kannst du dein Bruttogehalt und die Beitragsjahre ergänzen; dann schätzt der Rechner zusätzlich deine spätere Brutto-Rente nach der Systematik deines Landes (in Deutschland über Entgeltpunkte). Das ist eine grobe Orientierung, keine Rentenauskunft.
Die Rentenlücke – und wie du sie schließt
Als groben Maßstab nimmt der Rechner an, dass du im Ruhestand rund 80 Prozent deines heutigen Bruttogehalts brauchst. Die Differenz zwischen diesem Bedarf und der geschätzten Rente ist deine Lücke. Über die 4-Prozent-Entnahmeregel rechnet er sie in ein nötiges Vermögen um und zeigt, welche monatliche Sparrate bis zur Rente dafür ungefähr nötig wäre. So wird aus einem vagen Gefühl eine Zahl, an der du drehen kannst – über die Sparrate oder den Zeitpunkt, an dem du anfängst.
Früher frei: der optionale FIRE-Teil
Trägst du Erspartes, deine monatliche Sparrate und deine Ausgaben ein, schätzt der Rechner, wann du finanziell frei wärst – oft Jahre vor dem gesetzlichen Alter. Den größten Teil der Arbeit erledigt dabei nicht die Sparrate, sondern die Zeit: Zinseszins bedeutet, dass auch die Erträge wieder Erträge erwirtschaften, und dieser Effekt wächst mit jedem Jahrzehnt steiler. Deshalb reagiert das Ergebnis so empfindlich auf den Startzeitpunkt – ein Jahr früher anzufangen wirkt oft stärker als ein paar Euro mehr Sparrate.
Die Annahmen – bewusst grob
Damit du die Zahl richtig einordnest: Der Rechner arbeitet mit festen Faustwerten – 80 Prozent Bedarf im Alter, 4 Prozent jährliche Entnahme und 5 Prozent Rendite pro Jahr. Keiner davon ist eine Zusage. Reale Renditen schwanken, Inflation höhlt die Kaufkraft aus, und im Alter kommen Steuern sowie Gesundheits- und Pflegekosten obendrauf – plane hier lieber einen Puffer ein. Nimm das Ergebnis als Kompass, nicht als Prognose, ändere eine Größe und sieh, wie stark sie wirkt. Das ist Bildung, keine Rentenberatung – die Entscheidungen bleiben deine.
FAQ
Rund um die Rente & wann du aufhören kannst
Wann kann ich in Rente gehen?
Deine frühestmögliche Regelaltersrente hängt von Land und Geburtsjahr ab. Wähle oben beides, und der Rechner zeigt dein Renteneintrittsalter, das voraussichtliche Kalenderjahr und die verbleibenden Jahre. Viele Länder heben die Altersgrenze schrittweise an.
Wie viel Rente bekomme ich?
Das hängt von deinem Bruttogehalt und deinen Beitragsjahren ab. Trag beides oben unter „Rentenhöhe schätzen" ein, dann schätzt der Rechner deine Monatsrente. In Deutschland läuft das über Entgeltpunkte: Ein Jahr mit Durchschnittsverdienst ergibt einen Punkt, Punkte mal Rentenwert ergeben die Rente — brutto, vor Steuern und Krankenversicherung.
Kann ich früher in Rente gehen als zur Regelaltersgrenze?
Oft ja, aber meist mit dauerhaften Abschlägen. Ein zweiter Weg ist finanzielle Freiheit: Wenn dein angelegtes Vermögen deine Ausgaben deckt (grob Jahresausgaben mal 25, die 4-%-Regel), kannst du unabhängig von der gesetzlichen Rente aufhören. Trag oben dein Erspartes ein und vergleiche.
Wie berechne ich meine Rentenlücke?
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen deinem Bedarf im Alter und deiner geschätzten Rente. Der Rechner setzt als groben Maßstab 80 Prozent deines heutigen Bruttogehalts als Bedarf an und zieht die geschätzte Rente ab. Den Rest rechnet er über die 4-Prozent-Entnahmeregel in ein nötiges Vermögen und eine monatliche Sparrate um.
Deine Daten bleiben bei dir. Punkt.
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