Inflation verstehen – warum Geld an Wert verliert
Inflation heißt: Geld verliert an Kaufkraft. Was heute 100 € kauft, kostet morgen mehr – Bargeld auf dem Konto wird real weniger wert.
- In Kaufkraft denken: schon 2 % Inflation halbieren den Geldwert in rund 35 Jahren.
- Notgroschen ja – aber nicht dein ganzes Vermögen unverzinst auf dem Konto liegen lassen.
- Sachwerte (breit gestreute Aktien/ETFs, ggf. Immobilien) schlagen die Inflation langfristig oft.
- Bei der Vorsorge mit realen, also inflationsbereinigten Renditen rechnen.
Worauf es ankommt
Inflation ist der stille Vermögensverlust, den man nicht auf dem Kontoauszug sieht: Das Guthaben bleibt gleich, kaufen kannst du dafür aber weniger. Bei 2 % im Jahr sind aus 10.000 € nach 20 Jahren real nur noch rund 6.700 € Kaufkraft. Das heißt nicht, alles zu investieren – der Notgroschen bleibt sicher liquide, auch wenn er real ein wenig verliert. Für langfristiges Geld sind Sachwerte aber meist der bessere Inflationsschutz als das Sparbuch.