Was kostet dein Strom wirklich?
Trag Verbrauch und Preis ein und sieh sofort deine Jahres- und Monatskosten. Du kennst deine kWh nicht? Schätze sie aus deinem Haushalt. Dann prüfe, ob dein Abschlag passt, wie viel ein Wechsel spart und was einzelne Geräte kosten — alles lokal auf deinem Gerät, nichts wird gesendet.
Kostenloser Stromkostenrechner
Du kennst deine kWh nicht? Schätzen
Wähle deinen Haushalt für einen Startwert.
Nur ein Richtwert — dein echter Verbrauch steht auf der Jahresabrechnung.
Zähl deine großen Geräte — Kleingeräte, Beleuchtung und Standby stecken in der Grundlast pro Person. Füllt das Verbrauchsfeld oben.
Was kostet ein einzelnes Gerät?
Nutzt den Arbeitspreis oben. Kühl- und Gefriergeräte laufen rund um die Uhr — deshalb summiert sich das.
Trag Strom als Fixkosten in die kostenlose Kontoo-App ein und sieh ihn im gesamten Budget — privat, auf deinem Gerät, ohne Konto.
Ratgeber
Gut zu wissen
So wird aus kWh und Preis dein Jahreswert
Der Rechner macht im Kern eine einzige Multiplikation: Jahresverbrauch in Kilowattstunden mal Preis pro Kilowattstunde. Angenommen, rein illustrativ, ein Haushalt verbraucht 3.000 kWh im Jahr und zahlt 30 Cent je kWh. Dann ergibt 3.000 mal 0,30 einen Verbrauchspreis von 900 Euro. Dazu kommt fast immer ein fixer Grundpreis, den du unabhängig vom Verbrauch zahlst, etwa 12 Euro im Monat, also 144 Euro im Jahr. Summe: rund 1.044 Euro. Deine echten Werte stehen im Vertrag und können deutlich abweichen. Genau deshalb fragt der Rechner beide Größen getrennt ab und wirft sie nicht in einen Topf. Der häufigste Denkfehler ist, den Grundpreis zu vergessen und nur den Arbeitspreis zu rechnen. Später wundert man sich dann über die Abrechnung. Merke: Weniger verbrauchen senkt nur den variablen Teil. Der Grundpreis bleibt gleich, egal ob du sparsam bist oder nicht.
Wo der Strom wirklich verschwindet
Der Zählerstand ist eine Summe, aber er verrät nicht, welche Geräte sie füllen. Grob gilt: Alles, was Wärme erzeugt oder Wärme bewegt, ist teuer. Warmwasser über Strom, elektrische Heizungen, alte Kühl- und Gefriergeräte, der Wäschetrockner. Ein Kühlschrank läuft rund um die Uhr, ein zehn Jahre altes Modell kann leicht das Doppelte eines neuen ziehen. Der zweite unsichtbare Posten ist Standby: Router, Konsole, Fernseher, Ladegeräte, die nie ganz ausgehen. Rechenbeispiel, illustrativ: Zieht dein Standby dauerhaft 30 Watt, sind das über ein Jahr etwa 260 kWh, bei 30 Cent je kWh also rund 78 Euro, für schlicht nichts. Der Fehler ist, nur auf die sichtbaren Großverbraucher zu schauen und die kleinen Dauerläufer zu übersehen. Nutze den Geräte-Modus des Rechners, um genau diese versteckten Posten einzeln sichtbar zu machen, statt sie in einer Gesamtzahl untergehen zu lassen. So siehst du, wo sich ein genauerer Blick oder eine Abschaltung überhaupt lohnt.
Ablesen statt raten: Zähler und Abrechnung
Der Rechner ist nur so gut wie die Zahl, die du eingibst. Rate den Verbrauch nicht, lies ihn ab. Deine letzte Jahresabrechnung nennt den tatsächlichen Verbrauch in kWh und den Preis je kWh, exakt die zwei Werte, die du brauchst. Hast du keine Abrechnung zur Hand, notiere den Zählerstand heute und erneut nach ein paar Wochen. Die Differenz geteilt durch die Anzahl der Tage ergibt deinen Tagesverbrauch, mal 365 den Jahreswert. Illustratives Beispiel: 7.400 minus 7.240 sind 160 kWh in 20 Tagen, also 8 kWh am Tag, hochgerechnet rund 2.920 kWh im Jahr. Achte darauf, dass eine kurze Messperiode saisonal verzerren kann, im Winter läuft mehr als im Sommer. Der klassische Fehler ist, den monatlichen Abschlag mit den echten Kosten zu verwechseln. Der Abschlag ist eine Schätzung des Anbieters, keine Messung. Nur der Zähler und die Endabrechnung sagen die Wahrheit. Mit einem echten Wert wird die Ausgabe des Rechners belastbar statt Bauchgefühl.
Die günstigsten Hebel zuerst ziehen
Wenn der Rechner eine Summe zeigt, die dich überrascht, lohnt der Blick auf das Verhältnis von Aufwand zu Wirkung. Am billigsten sind Verhaltenshebel, die nichts kosten: abschaltbare Steckdosenleisten gegen Standby, volle statt halb leere Wasch- und Spülladungen, Wäsche lufttrocknen statt Trockner. Danach kommen kleine Anschaffungen mit langer Wirkung, etwa sparsame Beleuchtung. Erst ganz zuletzt der Gerätetausch, der Geld kostet und sich nur bei echten Dauerläufern rechnet. Illustratives Rechenbeispiel: Ein alter Kühlschrank, der 100 kWh im Jahr mehr zieht als ein neuer, kostet bei 30 Cent je kWh rund 30 Euro jährlich extra. Die Anschaffung eines Ersatzgeräts holt das nur langsam herein. Der teure Fehler ist, sofort neue Geräte zu kaufen und die kostenlosen Gewohnheiten zu überspringen. Nutze den Rechner als Vorher-Nachher-Test: einmal mit deinem heutigen Verbrauch, einmal mit einem realistisch reduzierten Wert, und sieh die Differenz schwarz auf weiß. Das zeigt dir, welcher Hebel sich wirklich lohnt.
FAQ
Stromkosten verständlich erklärt
Wie berechne ich meine Stromkosten?
Jahreskosten = Jahresverbrauch in kWh × Arbeitspreis (Cent pro kWh, ÷ 100) + Grundgebühr über zwölf Monate. Beispiel: 2.500 kWh zu 35 ct/kWh plus 12 € im Monat sind rund 1.019 € pro Jahr. Der Rechner macht das live beim Tippen.
Ich kenne meinen kWh-Verbrauch nicht – was jetzt?
Öffne den Schätzer und wähle deine Haushaltsgröße und ob du mit Strom Warmwasser bereitest. Als grober Richtwert verbraucht ein Single-Haushalt rund 1.500 kWh im Jahr, zwei Personen etwa 2.500, vier rund 4.250. Dein genauer Wert steht auf der Jahresabrechnung.
Ist mein Abschlag zu hoch?
Trag deinen aktuellen Monatsabschlag ein. Der Rechner vergleicht zwölf Abschläge mit den berechneten Jahreskosten und zeigt, ob du eher Geld zurückbekommst oder eine Nachzahlung droht — so passt du ihn an, bevor die Jahresrechnung überrascht.
Wie viel spare ich durch einen Wechsel?
Trag einen günstigeren Arbeitspreis ein, und der Rechner zeigt deine Jahresersparnis beim gleichen Verbrauch. Den Tarif einmal im Jahr zu vergleichen ist meist der größte einzelne Hebel — besonders, wenn du noch in der Grundversorgung bist.
Welche Geräte verbrauchen am meisten Strom?
Meist alte Kühl- und Gefriergeräte, elektrische Warmwasserbereitung, Wäschetrockner und Dauerläufer. Mit dem Geräte-Check siehst du die Jahreskosten jedes Geräts aus Wattzahl und täglicher Nutzung.
Werden meine Daten gespeichert oder gesendet?
Nein. Der Rechner läuft komplett im Browser auf deinem Gerät — kein Konto, keine Cloud, und er sendet oder speichert deine Eingaben nie. Das ist Orientierung, keine Energie- oder Finanzberatung.
Deine Daten bleiben bei dir. Punkt.
Kontoo erhebt, sieht und speichert keine deiner personenbezogenen Finanzdaten – kein Konto, keine Cloud, alles rechnet auf deinem Gerät.